Schreibtag mit Schnipseln

Ein Tag zum Schreiben, Entdecken und Innehalten in der missionsbenediktinischen Gemeinschaft St. Bonifatius.


Im Garten der Stille und im Seminarraum mit Blick in die Natur schnuppern wir spielerisch in verschiedene Facetten des kreativen Schreibens – vor allem mit Leichtigkeit und Freude.


Kurze Schreibimpulse, kleine Schreibexperimente und Schnipselübungen sowie der Austausch mit Gleichgesinnten lassen Worte bewusst fließen und eröffnen die Möglichkeit, die eigene Kreativität neu zu entdecken.


Ein Tag für alle, die schreiben möchten – mit Lust am Ausprobieren und Staunen über das, was entsteht. Für Einsteiger und Geübte gleichermaßen geeignet.

Termin: Sa., 09.05.26


Uhrzeit:  von 10:00 bis 17:00 Uhr


Kosten:  85,00 € inkl. Mittagessen und Getränke


Bitte mitbringen:  Schreibmaterial (Stift und Papier), wettterfeste Kleidung


Adresse:

Institut St. Bonifatius

Auf dem Kupferberg 1
32758 Detmold

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  • Die Teilnahme richtet sich nach der Reihenfolge der Anmeldungen.
  • Sollten alle Plätze (max. 12) belegt sein, gibt es die Möglichkeit auf einen Wartelisten-Platz.
  • Eine kostenfreie Stornierung ist bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn möglich.
  • Bei Stornierungen bis 7 Tage vor Beginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 % der Teilnahmegebühr erhoben.
  • Bei späteren Stornierungen oder Nichterscheinen wird die volle Teilnahmegebühr fällig.

NEUES VOM WORTRÄUME-BLOG

Tipps und Kniffe für dein Schreiben

von Susanne Grimm 7. August 2025
Morgenseiten – mit oder ohne Schlafgeschmack? Ich muss es zugeben: Ich schreibe meine Morgenseiten mitunter mit Schlafgeschmack im Mund. Im Grunde empfiehlt es genauso die Mutter der Morgenseiten, Julia Cameron, in ihrem Buch "Der Weg des Künstlers". Das Erste, was du morgens machst, wenn du aufwachst: Du nimmst Stift und Papier und schreibst drei Seiten voll (bei mir sind es A4-Seiten, liniert) – egal was, einfach frei heraus. Ohne Zensur, ohne Pause, ohne den Stift abzusetzen. Cameron sagt, wir schreiben uns durch diese regelmäßige Praxis (und hier liegt die Betonung auf: regelmäßig) all das heraus, was zwischen uns und unserer Kreativität steht – unserem inneren Künstler, der inneren Künstlerin. Wir kommen ins bedingungslose und ,noch wichtiger, anspruchslose Schreiben. Auch Doris Dörrie, Regisseurin und Autorin, schwört auf das morgendliche Schreiben. In ihrem inspirierenden Buch "Leben, schreiben, atmen" erzählt sie, dass sie immer mit geputzten Zähnen schreibt. Das hat mich neugierig gemacht – und ich habe es eine Zeit lang ausprobiert: aufwachen, aufstehen, Zähne putzen, wieder hinlegen, auf die linke Seite rollen und im Liegen mit der rechten Hand schreiben. Eigentlich wie immer, bis auf das Aufstehen, Zähneputzen und wieder Hinlegen. Fazit: Ich liebe den frischen Geschmack im Mund nach dem Zähneputzen. Aber manchmal bin ich so schlaftrunken, dass mich schon der Gedanke an „erst mal Zähneputzen“ fast vom Schreiben abhält. Dann schreibe ich lieber sofort – und putze später. Denn: Wichtig ist nicht, wie du schreibst. Wichtig ist, dass du schreibst. Und du? Schreibst du Morgenseiten? Mit oder ohne geputzten Zähnen? Oder hast du ganz andere Schreibrituale am Morgen? Schreib mir gerne eine Mail an schreiben@wortraeume.com

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