Schreibnachmittage Bücherei Horn

Die Bücherei Horn lädt gemeinsam mit mir als Schreibdozentin zu einer Reihe kreativer Schreibnachmittage ein.
In entspannter Atmosphäre entdecken wir spielerisch, wie aus Sprache kleine Kunstwerke entstehen – ganz ohne Vorkenntnisse, dafür mit viel Neugier, Lust am Experimentieren und Freude am Schreiben.


Der Teilnahme ist kostenlos und nur nach vorheriger Anmeldung über das unten stehende Formular oder per E-Mail möglich: stadtbuecherei@horn-badmeinberg.de


Mi.: 21.10.26 16:00 bis 18:00 Uhr


Black Poetry – Wortexperimente 


Aus bestehenden Texten, zum Beispiel Buchseiten oder Zeitungsartikeln, entstehen eigene Gedichte und kleine Texte. Durch gezieltes Schwärzen oder Auswählen einzelner Wörter wird etwas ganz Neues sichtbar – oft mit Überraschungseffekt. Im Fokus stehen dabei die Begegnungen des Tages: kleine Momente, Gespräche und Eindrücke, die wir in Sprache verwandeln und neu zusammensetzen.


Bitte mitbringen: Schreibmaterial (Stift und Papier)


Adresse:

Stadtbücherei "Julie Hirschfeld" Horn-Bad Meinberg
Mittelstraße 67
32805 Horn-Bad Meinberg

Deine Anmeldung

Hiermit melde ich mich zum Schreibnachmittag am 21.10.26 an.

NEUES VOM WORTRÄUME-BLOG

Tipps und Kniffe für dein Schreiben

von Susanne Grimm • 7. August 2025
Morgenseiten – mit oder ohne Schlafgeschmack? Ich muss es zugeben: Ich schreibe meine Morgenseiten mitunter mit Schlafgeschmack im Mund. Im Grunde empfiehlt es genauso die Mutter der Morgenseiten, Julia Cameron, in ihrem Buch "Der Weg des Künstlers". Das Erste, was du morgens machst, wenn du aufwachst: Du nimmst Stift und Papier und schreibst drei Seiten voll (bei mir sind es A4-Seiten, liniert) – egal was, einfach frei heraus. Ohne Zensur, ohne Pause, ohne den Stift abzusetzen. Cameron sagt, wir schreiben uns durch diese regelmäßige Praxis (und hier liegt die Betonung auf: regelmäßig) all das heraus, was zwischen uns und unserer Kreativität steht – unserem inneren Künstler, der inneren Künstlerin. Wir kommen ins bedingungslose und ,noch wichtiger, anspruchslose Schreiben. Auch Doris Dörrie, Regisseurin und Autorin, schwört auf das morgendliche Schreiben. In ihrem inspirierenden Buch "Leben, schreiben, atmen" erzählt sie, dass sie immer mit geputzten Zähnen schreibt. Das hat mich neugierig gemacht – und ich habe es eine Zeit lang ausprobiert: aufwachen, aufstehen, Zähne putzen, wieder hinlegen, auf die linke Seite rollen und im Liegen mit der rechten Hand schreiben. Eigentlich wie immer, bis auf das Aufstehen, Zähneputzen und wieder Hinlegen. Fazit: Ich liebe den frischen Geschmack im Mund nach dem Zähneputzen. Aber manchmal bin ich so schlaftrunken, dass mich schon der Gedanke an „erst mal Zähneputzen“ fast vom Schreiben abhält. Dann schreibe ich lieber sofort – und putze später. Denn: Wichtig ist nicht, wie du schreibst. Wichtig ist, dass du schreibst. Und du? Schreibst du Morgenseiten? Mit oder ohne geputzten Zähnen? Oder hast du ganz andere Schreibrituale am Morgen? Schreib mir gerne eine Mail an schreiben@wortraeume.com

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