Schreibnachmittage Bücherei Horn

Die Bücherei Horn lädt gemeinsam mit mir als Schreibdozentin zu einer Reihe kreativer Schreibnachmittage ein.
In entspannter Atmosphäre entdecken wir spielerisch, wie aus Sprache kleine Kunstwerke entstehen – ganz ohne Vorkenntnisse, dafür mit viel Neugier, Lust am Experimentieren und Freude am Schreiben.


Der Teilnahme ist kostenlos und nur nach vorheriger Anmeldung über das unten stehende Formular oder per E-Mail möglich: stadtbuecherei@horn-badmeinberg.de


Mi.: 13.05.26 17:00 bis 19:00 Uhr

Ich schreibe mich zum Mond

Orte können Kraft geben, neue Gedanken anstoßen und Perspektiven verändern. In diesem Schreibnachmittag reisen wir spielerisch mit Worten dorthin, wo es uns gut tut – und entdecken dabei Leichtigkeit, Freude und Ruhe im eigenen Schreiben.


Mo.: 08.06.26 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Ran an die Schnipsel

Wir greifen zu Wortfetzen, sammeln, kombinieren, kleben und spielen mit Sprache. Daraus entstehen kleine Texte und Collagen, die sich an unseren Wünschen für einen perfekten Tag orientieren – leicht, kreativ und mit überraschenden Ergebnissen.

 

Mi.: 10.06.26 16:00 bis 18:00 Uhr

Schreib-Spuren der Begegnung

Wir spüren schreibend den kleinen und großen Begegnungen des Alltags nach, die uns berühren, überraschen, erheitern, rühren oder nachklingen. Aus kreativen Impulsen entstehen lebendige Texte und persönliche Wortbilder, in denen diese Momente aufleuchten, neue Bedeutung gewinnen und Kraft geben.


Bitte mitbringen: Schreibmaterial (Stift und Papier)


Adresse:

Stadtbücherei "Julie Hirschfeld" Horn-Bad Meinberg
Mittelstraße 67
32805 Horn-Bad Meinberg

Deine Anmeldung

Hiermit melde ich mich zu einem der Schreibnachmittage an.

(Bitte Datum ankreuzen)

NEUES VOM WORTRÄUME-BLOG

Tipps und Kniffe für dein Schreiben

von Susanne Grimm 7. August 2025
Morgenseiten – mit oder ohne Schlafgeschmack? Ich muss es zugeben: Ich schreibe meine Morgenseiten mitunter mit Schlafgeschmack im Mund. Im Grunde empfiehlt es genauso die Mutter der Morgenseiten, Julia Cameron, in ihrem Buch "Der Weg des Künstlers". Das Erste, was du morgens machst, wenn du aufwachst: Du nimmst Stift und Papier und schreibst drei Seiten voll (bei mir sind es A4-Seiten, liniert) – egal was, einfach frei heraus. Ohne Zensur, ohne Pause, ohne den Stift abzusetzen. Cameron sagt, wir schreiben uns durch diese regelmäßige Praxis (und hier liegt die Betonung auf: regelmäßig) all das heraus, was zwischen uns und unserer Kreativität steht – unserem inneren Künstler, der inneren Künstlerin. Wir kommen ins bedingungslose und ,noch wichtiger, anspruchslose Schreiben. Auch Doris Dörrie, Regisseurin und Autorin, schwört auf das morgendliche Schreiben. In ihrem inspirierenden Buch "Leben, schreiben, atmen" erzählt sie, dass sie immer mit geputzten Zähnen schreibt. Das hat mich neugierig gemacht – und ich habe es eine Zeit lang ausprobiert: aufwachen, aufstehen, Zähne putzen, wieder hinlegen, auf die linke Seite rollen und im Liegen mit der rechten Hand schreiben. Eigentlich wie immer, bis auf das Aufstehen, Zähneputzen und wieder Hinlegen. Fazit: Ich liebe den frischen Geschmack im Mund nach dem Zähneputzen. Aber manchmal bin ich so schlaftrunken, dass mich schon der Gedanke an „erst mal Zähneputzen“ fast vom Schreiben abhält. Dann schreibe ich lieber sofort – und putze später. Denn: Wichtig ist nicht, wie du schreibst. Wichtig ist, dass du schreibst. Und du? Schreibst du Morgenseiten? Mit oder ohne geputzten Zähnen? Oder hast du ganz andere Schreibrituale am Morgen? Schreib mir gerne eine Mail an schreiben@wortraeume.com

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